- Horst Antes

- ARTHERB

- Elvira Bach

- Stephan Balkenhol

- Thomas Baumgärtel

- Bruno Bruni

- Christo & Jeanne-Claude

- Corneille

- Jesús Curiá

- Jörg Döring

- Kati Elm

- Kristina Fiand

- Leon Fiand

- Klaus Fußmann

- David Gerstein

- Günter Grass

- Ernst Groß

- Carin Grudda

- Raimund Göbner

- Moritz Götze

- Friedensreich Hundertwasser

- Ottmar Hörl

- Janosch

- Horst Janssen

- Ralph Kerstner

- Kunstkaufhaus Ost

- Volker Kühn

- Janina Lamberty

- Udo Lindenberg

- Andreas Lutherer

- Markus Lüpertz

- Heinz Mack

- mittenimwald

- Armin Mueller-Stahl

- Erik Offermann

- Otto Waalkes

- Otto Piene

- POP ART

- Mel Ramos

- James Rizzi

- Ren Rong

- Niki de Saint Phalle

- Salustiano

- Janos Schaab

- Helge Schneider

- Aleksey Stenin

- Paul Thierry

- Günther Uecker

- Van Ray

- Jutta Votteler

- Andy Warhol

- Raymond Waydelich

- Peter Wever

- weitere Künstler ...

 

Wolfgang Zelmer

Alles Unikate Grafiken Fotografien Bücher Vergriffen
Neuheiten Gerahmte Unikate Gerahmte Grafiken Skulpturen Sonstiges  

Wolfgang Zelmer - Par Nobile Fratrum
Par Nobile Fratrum
320,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Paradiso I
Paradiso I
350,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Paradiso II
Paradiso II
350,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Papaveri I
Papaveri I
450,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Due ciliege
Due ciliege
520,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Irretirato
Irretirato
580,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Genuino
Genuino
650,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Con Penna
Con Penna
690,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Ribes I
Ribes I
690,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Rabelais
Rabelais
720,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - Sotto e Sopra II
Sotto e Sopra II
720,00 EUR  *
 
Wolfgang Zelmer - All'Alba
All'Alba
820,00 EUR  *
 
 
  * inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
Seiten: 1 2 3 4 5
(Werk 1 bis 12 von 55)
weiter

 

 

Wolfgang Zelmer

Wolfgang Zelmer ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Stillleben-Maler und zählt schon heute zu den Klassikern der Moderne. Seine Bilder sprechen von gesammeltem Wissen und verrinnender Zeit und sind dabei stets ein Appell an die Lebensfreude.
Das Besondere der naturalistischen Stillleben Zelmers liegt in dem Zusammenspiel von Gegensätzen, in der Verbindung von Phantasie und Berechnung, von Natur und Intellekt. Geschichte in Form alter Papiere und Briefe trifft auf Gegenwart: Zelmers einmalige, fast schon fotorealistische Malerei. Er schafft Bilder höchster Symbolkraft in denen spielerische Formen der Natur wie Obst, Blumen, Tiere menschlichen Konstruktionen wie Bücher, Schüsseln, Uhren entgegengestellt werden. Diese unglaublich realistischen Darstellungen kombiniert er in konsequenter Behutsamkeit mit dem spannungsreichen Spiel geometrischer Zeichen, die an die analytischen Skizzen Leonardo Da Vincis erinnern.

.

Biographie Wolfgang Zelmer

1948 geboren in in München
1968 – 1970 Kunststudium an der Hampstead-School of Arts London
1971 – 1972 Kunststudium an der Academie Julian Paris
1972 - 1982 Vertiefung der Kunststudien als Studienreiseleiter im Ausland
Seit 1976 Mitglied der Münchener Künstlergenossenschaft
1980 Die „Villa Barca“, ein historisches Gebäude in den Bergen von Ligurien, wird zweites Atelier
2000 Umzug nach Irland, Einrichtung des Ateliers "Oakmount Studio"
Seit 2000 Gastdozent für Malerei an der Reichenhaller Akademie

Wolfgang Zelmer Lebt und arbeitet in Deutschland, Italien, Irland und Tschechien.
.

Seit 1978 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen: (Auswahl)

Art Basel, Paris, NewYork, Tokyo, Berlin, Buenos Aires, New Delhi, Hong Kong, Sydney
Wolfgang Zelmer ist seit 1996 Künstler der Galerie am Dom

.

Zu den Arbeiten von Wolfgang Zelmer

Der 1948 in München geborene Maler und Grafiker Wolfgang Zelmer ist ein Wanderer in Raum und Zeit: Sein Lebensmittelpunkt liegt in Italien (Ligurien), der Wiege unserer Kultur, und im Südwesten Irlands, dem Land karger Schönheit. Dazwischen liegen seine deutschen Wurzeln in Sprache und Denken.
Auch das Œuvre Zelmers ist polarisierend zwischen den Extremen: Fragmente historischer Dokumente sowie malerische und formgebende Zitate aus der Kunstgeschichte treffen mit fotorealistischer Malerei zusammen. All dies zu einer plastisch wirkenden Perfektion verschmelzen zu lassen, ist die Stärke und das Vermögen Wolfgang Zelmers.
Seine Bilder erzählen von gesammeltem Wissen, den Errungenschaften menschlicher Kultur, ohne dass der Mensch selber als Protagonist des Bildgeschehens auftaucht. Zelmer zeigt nur, was der Mensch mit den Händen und dem Geiste schuf, kombiniert mit der reinen Natur – Natur in allen Facetten der Schönheit, die sie herzubringen vermag. Im Kolorit von Blütenblättern, Schmetterlingsflügeln oder Eisvogelgefieder wird der Künstler zum Poeten der Farbe. Zelmer schwärmt und schwelgt dabei in der Schönheit von Fauna und Flora, immer in Verbindung mit dem Erfindungsgeist menschlicher Genialität. Und sogleich wird offenbar: Nichts übertrifft die Anmut, Vielfältigkeit und Phantasie der Natur, es bedarf eines menschlichen Intellekts dieser Einmaligkeit gewahr zu werden und nicht achtlos an ihr vorbeizugehen. Aber das (Er-)Schaffen von Dingen und ihr Verfall liegen oft nah beieinander. Das alte Pergament und die verblühende Rose bilden in Kombination mit der modernistischen Malweise der agil flatternden Meise eine Einheit, die die Grundstimmung der Bilder ausmacht. Sie sind Zitat unseres Lebens, das ein ewiges Werden und Verfallen ist; Sekunde um Sekunde …
So schafft Zelmer Beziehungen, aus denen Bilder höchster Symbolkraft entstehen: Spielerischen Formen der Natur von Obst, Blumen und Tieren werden menschliche Konstrukten, wie Büchern, Sch(l)üsseln oder Uhren entgegengestellt. Diese Verknüpfungen finden immer in konsequenter Behutsamkeit statt: Sie zeigt den Mensch als Sammler, der Zeugnisse von Natur und Wissen vereinnahmt.
Bei vielen seiner Unikatarbeiten arbeitet Zelmer mit dem Mittel der Collage und lässt so seine einzigartige Malerei auf historischem Untergrund entstehen: Der Malgrund, den der Künstler in Form alter Papiere auf die Leinwand aufbringt, ist selbst als Landschaft zu sehen. „Damit das Auge nicht an der weißen Leinwand verzweifelt“, wie Zelmer selbst argumentiert.
In diesem Werk finden sich Verwandtheit und Verlässlichkeit, denn sie sprechen den Betrachter dort an, wo er sich eingebunden und zurückversetzt fühlt in eine weit zurückgehende Tradition der altniederländischen Kabinettstücke, als auch der Renaissancemalerei eines Caravaggio. Ebenso ist die Liebe zu Flegel, Dürer und Holbein unverkennbar.
Und dennoch vergisst man nie, dass die Arbeiten höchst modern sind. In einigen Werken tritt dies ganz besonders hervor, nicht zuletzt, weil diese auch inhaltlich spannungsreich aktuell sind: Der Zebrafink trifft auf den tropischen Fisch oder die überdimensionale Libelle auf der Fruchtschale. Und trotz dieser immensen Spannungen, die der Künstler durch die vielen Gegensätze aufbaut, gelingt ihm immer wieder, dass seine Bilder in ihrer unaufdringlichen Symbolik eine beruhigende, kontemplative Wirkung auf den Betrachter haben. Wie gerne nimmt man sich Muße zum Bestaunen solch phantastisch realistischer Maltechnik, die dazu verleitet, das Obst aus dem Bild pflücken zu wollen. Auf die Frage an den Maler nach dem Geheimnis dieser unglaublich perfekten Malerei entgegnet mir der Künstler augenzwinkernd: „Ich darf nur nicht über die Linie der Kontur des Gegenstandes malen …“
Immer wieder fesseln die Stillleben Zelmers, denn sie sind voller innerer, kraftvoller Größe. Und das in einer Tradition, die hier ganz modern übersetzt ist, in einem perfekten Arrangement strahlender Schönheit. Ich sehe diese Bilder nun seit über 15 Jahren und die Augen sind noch lange nicht satt.

Michael M. Marks (2006)