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Otto Piene

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Otto Piene - o.T. (Collage 1981)
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Otto Piene

Otto Piene wurde besonders durch seine lichtkinetischen Arbeiten (das Lichtballett) bekannt, die einen Versuch darstellen, moderne Technik und Natur miteinander zu versöhnen. Er gilt als ein Wegbereiter der Licht- und Feuerkunst sowie der Sky-Art-Aktionen.

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Biographie Otto Piene

1928 geboren in Laasphe (Westfalen)
1948/49 Kunststudium in München an der Hochschule der Bildenden Künste
1950 - 53 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
1951 - 64 Dozent an der Modeschule in Düsseldorf
1952 - 57 Studium der Philosophie Köln mit Abschluss Staatsexamen
1957 Gründung der Gruppe ZERO mit Heinz Mack
1959/60 erste „Rauchbilder" , „Feuerbilder" und lichtkinetische Arbeiten entstehen
1964 Auflösung der ZERO-Gruppe; Gastprofessur an der University of Pennsylvania
1965 Übersiedlung nach New York
1972 Gastprofessur am Massachusetts Institute of Technology (MIT) Cambridge, Massachusetts; künstlerische Gestaltung der Eröffnungs- und Schlussfeiern der Olympischen Spiele München
1974 -1994 Direktor des Center for Advanced Visual Studies am MIT
1994 Ehrendoktorwürde als Doctor of Fine Arts h.c. der University of Maryland
1989 Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
1999 Auszeichnung als »World Artists at the Millenium«, United Nations, New York
2003 erhält UNESCO Joan Miro-Medaille und den Leonardo da Vinci-Weltkunstpreis des Consejo Cultural Mundial Mexico City

Piene lebte und arbeitete bis zu seinem Tod am 18.7.2014 in Groton/Massachusetts, Boston sowie Düsseldorf
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Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen: (Auswahl)
Beteiligung an den Zero-Ausstellungen, documenta II, documenta 3 und documenta 6 in Kassel; Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster; Biennale von São Paulo; Retrospektive im Kunstmuseum Düsseldorf; Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon; Retrospektive im Museum am Ostwall Dortmund; Leopold-Hoesch-Museum Düren.
Pienes Arbeiten sind weltweit in Museen und öffentlichen Sammlungen vertreten.
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Zum Werk von Otto Piene

Otto Piene gründete 1958 gemeinsam mit Heinz Mack die Künstlergruppe ZERO, der sich drei Jahre später auch Günther Uecker anschloss. Sie alle vertraten mit ZERO die Idee der „Stunde Null“ in der Kunst, „Zero als ein Name für eine Zone des Schweigens und neuer Möglichkeiten, (…) Zero ist die unmessbare Zone, in der ein alter Zustand in einen unbekannten neuen übergeht“ (Otto Piene 1958)
Die jungen Künstler forderten einen Neuanfang der Kunst nach den Jahren der Aufarbeitung von Kriegserlebnissen durch die Kunstströmungen des Neoexpressionismus, Tachismus und des Informel. Die Kunst sollte von schweren Inhalten befreit und neue künstlerische Freiräume durch eine experimentelle Haltung geschaffen werden. Ebenso sollte der optischen Reizüberflutung der modernen Konsumwelt mit reinen, sensiblen künstlerischen Formen entgegengetreten werden.
So schaffen Piene, Mack und Uecker bis heute eine überwiegend lyrische, ganz aus dem Licht und dem farbigen Klang lebende Kunst von betonter Ruhe und gelassenem Optimismus. Die Schönheit und Reinheit der Farbe steht dabei im Vordergrund, frei von konkreten Inhalten wird die Kunst in einfache, schwingende Strukturen überführt.
Licht und Schatten zählen zu den wesentlichen Elementen in Pienes Werk. Im Experimentieren mit den künstlerischen Möglichkeiten von Licht, Bewegung und Raum entwickelt er beeindruckende lichtkinetische Arbeiten wie seine berühmten Lichtballette und phantastischen Luft- und Lichtplastiken sowie die von ihm inszenierten Sky Events.
Neben den reinen Licht-Arbeiten beschäftigt sich Piene intensiv mit dem Element Feuer und entwirft er mit den Spuren von Feuer und Rauch seine Feuer- und Rauchbilder, die bis heute zum Schwerpunkt seines Oeuvres gehören.